Tim Berger

Tim Berger

Silence 2004

Videoinstallation

HD-Video, 7min, Mixed Media, 2004 (video ansehen)


Die Installation ist nur von einem Besucher zur Zeit zu betreten.
Zuvor muss der Betrachter ein vorgegebenes Gewand anziehen.
Die Installation isoliert den Besucher aus dem Kontext des
Austellungsgeschehens und lässt ihn in einem privaten und
geschützten Raum, einen außergewöhnlichen Identifikations-prozess erleben. Der Besucher trifft auf einen scheinbaren Doppelgänger und wird zu dessen unbemerkten Beobachter sowie zum Beobachter seinerselbst, um dann vom virtuellen Begleiter selbst in den Mittelpunkt der Beobachtung gerückt zu werden.
Es findet ein Dialog zwischen dem virtuellen und dem realen
Raum, einer virtuellen und einer realen Person statt, diese treffen
und überschneiden sich, um doch voneinander getrennt zu bleiben.

Boje 2003

Video

 

Die Kamera schwimmt an der Wasseroberfläche und ist auf dem
Grund verankert. Das Wasser wird so zum elastischen
Energieträger zwischen Kamera und Erde. Die Kamera wird zum
Messgerät physikalischer Energien des herannahenden
Schwimmers die sich als Wellen direkt in Kamerabewegungen
übertragen. Die Kamerabewegung wird so zum visuellen Reflektor
der wasserverdrängenden Körperbewegung des Schwimmers.
Diese Energie wird in Form der Kamerabewegung als Differenz
gegen den, dem Elektronischen Bildes zugrundeliegenden,
Bildraums des Monitors gesetzt. So gerät das elektronische Bild
durch die Wellen des Schwimmers, um das Zentrum seines
Körpers, zunehmend aus dem Rahmung. Bis zum Zeitpunkt an
dem sich der Schwimmer direkt an der Kamera festhält und so
seine Bewegung direkt auf die perspektivische Raumkonstruktion
des elektronische Kamerabildes selbst überträg.

Shooter 2003

Video

 

 

Faces 2002

Videoinstallation

 

Videoinstallation, Farbe, Stereo, 2002


Aus einem undefinierten schwarzen Raum ragen drei Gesichter wie Inseln aus einem Ozean hervor. Das Gesicht befindet sich in derSchwebe zwischen Konstruktion individueller Persönlichkeit und Dekonstruktion zum archetypen Schädelfragment.
Drei Monitor hängen an einer Schwarzen Wand, oder stehen auf
schwarzen Sockeln in einem schwarz gestrichenen Raum. Sie
bilden im Hochformat, und auf Augenhöhe des Betrachters
angebracht einen Gruppe. Der Besucher steht so den lebensgroßen Gesichtern gegenüber. Die einzelnen Audiokanäle mischen sich im Raum.